E-Bike Team Erhard Mott Lauda schreibt Blog

unsere E-Bike Er-Fahrungen

Nachhaltige Mobilitätswochen 13. bis 25.9.2021

Vom 13.-25.9.2021 veranstalten wir zum ersten Mal unsere "Nachhaltigen Mobilitätswochen! Die Idee haben wir von den Energiewendetagen und Nachhaltigkeitstagen in Baden-Württemberg aufgegriffen, die ebenfalls am Wochenende 18./19.9.2021 stattfinden. Alles scheint sich in Deutschland nur noch um Klimaschutz zu drehen. Dabei gibt es viele Ideen und Maßnahmen, die für unser Land nachhaltig gefährlich werden können. Sprich: Deutschlands Autos zu elektrifizieren und gleichzeitig sichere Energielieferanten abzuschalten. Dabei ist die Klimabilanz eines E-Autos nicht viel besser als die der herkömmlichen "Verbrenner" (Verbrenner, ein bitteres Unwort, angelehnt an die finstere NS Zeit). Wir beweisen während unseren Aktionswochen, wie jeder einen Beitrag für die Welt & sich selbst leisten kann, ohne große Einschränkungen mit vielen Vorteilen. Dazu gehört ganz simpel: mehr Fahrrad bzw. E-Bike fahren statt Auto. Wie das geht zeigen wir und unsere Kunden*innen mit eigenen Er-Fahrungen! Neuland betreten wir auch mit unseren Livestream-Sendungen. In täglichen Sendungen kann quasi die Welt unsere Interviews mitverfolgen und später in der "Mediathek" ansehen. Bitte gebt uns Rückmeldungen, ob und wie euch unsere Aktion gefällt, am besten per E-Mail an: info@elektrorad-mott.de. Vielen Dank, euer Erhard Mott

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Niemals mehr Campen ohne Vitali E-Klappräder!

2021-08 Sommerurlaub mit dem Wohnmobil in Kroatien

Als überzeugten, freiheitsliebenden Wohnmobilsten leiste ich mir 2 Wohnmobile. Ein alter Schinken, Bj.1992, Hymer auf Citroenchassis. Mein Vehikel für Kurzstrecken mit maximal 2 Übernachtungen. Ideal um mit meinen Enkele Nachmittagsausflüge zu unternehmen mit Abendessen kochen...

Für längere Touren habe ich mir noch ein Dethleffs Globe R mit Stockbetten und Alkoven zugelegt. Auch für unsere Enkele, Claudi und lange Strecken.

Zum ersten Mal im Leben machen wir, jetzt mit 61 Jahren, 2 Wochen Urlaub in Kroatien & Bosnien. Wir treffen uns nämlich nach einer Woche mit unserer Tochter und Ilja, ihrem kroatischen Freund. Gemeinsam fahren wir zum Maria Himmelfahrtsfest nach Kupres in Bosnien in die Berge. Ich bringe eine Charge Distelhäuser Kellerbier mit, als Morgengabe für die zukünftige Verwandtschaft.

Unterwegs mit zwei Vitali E-Klapprädern

Claudi und ich bedauern alle, die ohne Vitali E-Klappräder unterwegs sind. Was haben wir mit unseren beiden Vitali E-Bikes doch eine Freiheit & Bequemlichkeit!

  • Campingplatz erkunden
  • Einkaufen
  • Toilettengang
  • Abwasch erledigen
  • zum Strand fahren
  • ins Nachbardorf zum Einkaufen
  • usw.

Außerhalb unseres Campingplatzes erledingen wir alles mit den Vitalis. Besonders bei der Hitze von über 35°C geht das in Windeseile und abkühlen durch den Fahtwind tun wir auch. 

Gerade in Kroatien an den steilen Hanglagen kommen wir die Wege auf dem Campingplatz völlig mühelos hoch und runter.

Kleine Einstellarbeiten wie Bremse, Beleuchtungs usw. erledige ich zwischendurch mit dem Multifunktionswerktzeug, welches wir allen unseren E-Bike Kunden*innen beim Kauf dazu schenken.

Auf was man achten sollte

Wir transportieren unsere Vitali E-Falträder auf dem Heckträger. Auf der Fahrt von Deutschland bis Slowenien hat es ununterbrochen geregnet. Ich habe vorsorglich den Lenker mit einem Regenschutz abgedeckt. Sonst wäre die Elektronik vom Bediendisplay vermutlich durch Feuchtigkeit defekt gegangen. Die Vitalis komplett mit einer Plane abzudecken finde ich unnötig. Durch die rostfreie Ausstattung genügt es nach einem Urlaub am Meer die Vitalis mit einem Gartenschlauch abzuspritzen und hinterher mit einem Pflegeöl zu "behandeln".

E-Bike Erlebnistour Crailsheim Jagsttal - Lauda Taubertal

Text & Fotos: Erhard Mott

TeilnehmerErhard MottGünter Appel
E-Bike ModelleRiese und Müller Supercharger2 Rohloff »Riese und Müller Nevo Enviolo / NuVinci »
  • Gesamtstrecke: 90 km
  • Geamthöhenmeter: ca.750 hm
  • Start: Lauda mit dem Zug nach Crailsheim
  • Strecke: Crailsheim - Dörzbach - Bad Mergentheim - Lauda

Test E-Bike | Riese und Müller Supercharger2 Rohloff

Technische Daten:

  • BOSCH Performance Line CX Gen.4 85 Nm
  • BOSCH DualBattery 1250 Wh
  • Nyon Display
  • Rohloff E-14 Nabenschaltung
  • Gates Zahnriemen
  • Scheibenbremsen Magura MT4/MT5 180 mm
  • Schwalbe Super Moto-X 62-584

Fahreindrücke:

  • extrem starker BOSCH Motor, ideal um sich auch mal bergauf zu schonen
  • Dualbattery mit 1250 Wh war noch zu 62% voll, obwohl ca. 750 hm und viel in Turbo und Sport Modus gefahren
  • Das BOSCH Nyon Display zeigt permanent die gefahrene Strecke und die noch mögliche Fahrstrecke mit der aktuellen Akkuladung auf. Sehr übersichtlich!
  • Die Rohloff Schaltung E-14 ist die optimale Schaltung in diesem Trekking E-Bike
  • Die starken Magura Scheibenbremsen sind hervorragend dosierbar
  • Problemlose Höchstgeschwindigkeit bei 63 km/h, fährt so sicher wie ein Motorrad
  • asugezeichnete Sitzposition
  • Originalsattel wird nach 50 km unbequem
  • Die KlickFix Halterung am Frontgepäckträger hat gefehlt, umständliches Entnehnem meiner Kamera. Wird sofort im Geschäft wieder angeschraubt

Alle Infos Riese und Müller Supercharger2 »


 

Die Strecke

Crailsheim -> Mistlau

In der Nacht vor der Tour schlief ich nach einem üppigen Abendessen mit Waldmeisterbowle sehr unruhig. Am frühen Morgen ging es vorne und hinten raus. Schwäche, Gliederschmerzen. Soll ich Günter absagen, bei dem gigantisch schönen Wetter?

Ich reiße mich zusammen, ab gehts zum Bahnhof. Ein alter Schulkamerad schenkt mir am Automaten eine Maske (an die habe ich mich noch immer nicht gewöhnt). Günter kommt, Zug kommt, einsteigen, los gehts.

In Crailsheim ist es schon richtig warm, der erste Sommertag des Jahres 2021. Am Jagstsprung des Raubritters Eppelein beim Beierlesstein machen wir Halt, lesen die Geschichte auf der Infotafel und vermuten, dass sie nicht wahr sein kann. Wir ziehen unsere Jacken und langen Hosen aus und weiter geht die Fahrt.

Einige Kilometer weiter entdecken wir einen alten Steinbruch. Die beiden Naturfreunde, Nabumitglied Erhard und Biologe Günter, untersuchen das Gelände. Mit ganz viel Fleiß und Liebe wurde auf diesem riesigen Terrain dutzende Tümpel ausgehoben. Langsam siedeln sich Amphibien an. Am hinteren See gleitet ein Wal von einem Karpfen durchs glasklare Wasser.  

In Mistlau bekommen wir den Schlüssel zur Nikolauskirche. Beeindruckende Fresken und schön kühl ist es in der Kirche! Dass der Heilige Nikolaus auch noch der Schutzpatron der Kaufleute ist, wusste ich bis jetzt noch nicht. Verstehe aber nun, warum ich mich bis heute als Nikolaus verkleide, für meine Enkele.

Mistlau -> Kirchberg

Am Ortsausgang veranstaltet man am alten Quellhof Abenteuerfreizeiten. Denn sonst gäbe es dort bestimmt keine Jurte.

Wenn man sich dann Kirchberg nähert, bietet der Blick auf dem Radweg in Richtung Kirchberg ein einmaliges Panorama! Der alte überdachte Holzsteg ist nicht nur ein schönes Motiv, er ist auch noch praktisch! Wir machen Mittagspause im Kirchberger Schlossgarten bei einem geteilten Apfel und einem Butterbrot. Die Gastronomien dürfen ja nicht aufmachen, denn sonst würden wir alle an Corona sterben...

Kirchberg -> Langenburg

Der Radweg verläuft von Kirchberg nicht an der Jagst entlang, sondern geht über die Höhe. Die Wasservorräte gehen zu neige, gottseidank gibt es noch Dorfbrunnen. Man muss sich lediglich über die Schilder "kein Trinkwasser" hinwegsetzen.

Günter macht den Vorschlag, im Morsteiner Schloss einen Besuch abzustatten. Denn das Schloss hat der Mann der Freundin einer Bekannten aus Karlsruhe gekauft. Günter weis leider nicht den Namen der Schlossherrin... Wir kommen am Burgtor an, es gibt keine Glocke. Ich fotografiere ein wenig und dokumentiere zufällig, wie der kleine bellende Waldi aus dem Tor entwischt und Günter noch unbekümmert sich Eintritt verschafft. Leider habe ich es versäumt festzuhalten, wie der Gutsverwalter den Günter wieder rauswarf!

In Kleinhürden gibt es noch die guten Dinge! (frei nach Manufactum)

Der Radweg führt vor Langenburg bei Kleinhürden über die Jagst. Auf der Brücke werden wir von einer Stuhlgalerie empfangen. Während Günter weiter radelt, haue ich die Notbremse rein! So viele skurrile Motive auf einem Haufen findet man selten, oder? 

Langenburg -> Dörzbach

Leider können wir Langenburg nicht besuchen. Denn die Zeit läuft uns davon und bei meinem angeschlagenem Zustand sehne ich mich immer mehr nach einem Bett. Und noch ist die Hälfte kaum geschafft. In Unterregenbach gäbe es gleich neben der Krypta Eis vom Hofladen, vertrag ich jetzt nicht. Doch weiter unten im Dorf lockt mich der alte Daimler an wie das Licht die "Motte". Welch eine schöne Technik, vor allem die analogen Instrumente. Denn der Mensch ist analog, digitale Technik verändert unser Wesen zusehends, schauen Sie sich mal um! Wer grüßt SIE noch auf der Straße? 

(wir werden vom Daimler Fahrer beim nächste Mal zu einem Hoheloher Mouschd eingeladen)

Meine Wahrnehmung für die schöne Umgebung nimmt immer mehr ab. Zum Fotografieren absteigen bin ich mittlerweile zu schwach. An Bärlauchwäldern vorbei führt die Nachhausestrecke nach Dörzbach. Wir nehmen einen Weg rechter Seite der Jagst, Blick zur Wendelinkapelle und machen die letzte Rast an einer ausgetrockneten Kneippanlage. 

Dörzbach -> Lauda

Mit Turbo Unterstützung überwinde ich den Höhenzug, der das Taubertal vom Jagsttal trennt. In Bad Mergentheim wären wir wohl noch kurz eingekehrt, aber das Deutschordensstädtchen ist nahezu "ausgestorben". Wir könnten uns aber noch testen lassen. 

Nach einem großartigen Tag kommen wir zurück nach Lauda, ich esse auf was da ist und falle totmüd ins Bett. Amen.

E-Bike Erlebnistour ins Wittigbachtal

Text & Fotos: Erhard Mott

Lauda -> Grünsfeld

An der Grünbachbrücke, Begegnug mit Gerhard Spengler

An einem strahlend schönen Frühlingstag fahren wir ins Grünbachtal, zuerst zur historischen Grünbachbrücke in Gerlachsheim. Weiter auf dem Radweg nach Grünsfeld treffen wir Gerhard Spengler, "alter" Kunde mit weit über 80 Jahren. Mit seinem Tauber-Rad hat er mittlerweile über 40.000 km zurückgelegt. Die SRAM DualDrive Schaltung funktioniert immer noch einwandfrei.. Stolz berichtet er, dass er erst den zweiten Ketten / Ritzelsatz drauf hat! (das zum Thema Verschleiß, Pflege, die richtige Materialauswahl.

Grünsfeld -> Wittighausen

Biberstaudamm, Kunstwerke aus Fahrradteilen, bemalte Steine am Wegesrand

Bei Zimmern haben Biber einen mächtigen Staudamm gebaut. Zum einen stehen die in Deutschland wieder angesiedelten Biber unter Naturschutz, zum andern richten sie durch Überflutungen und umgenagte Bäume nicht unbeträchtlichen Schaden an. Doch die deutsche Bürokratie verhindert eine flexible Anpassung des Gesetzes an die sich schnell verändernde Wirklichkeit....

Nach wenigen hundert Metern stehen bunt angemalte Kunstwerke aus Fahrradteilen in Form von Blumen am Wegesrand. Ich kenne die Künstlerin Andrea Wülk - auch eine E-Bike Kundin von uns. Zufällig trifft die grüne Farbe genau die Rahmenlackierung des Tauber-Rad CROSSOVER!

Vor Wittighausen liegen am Wegesrand bunt bemalte Steine. Ein weiterer Grund anzuhalten und einige zu fotografieren.

Wittighausen

Besuch bei Andrea Wülk

In Wittighausen liegt direkt am Radweg das Haus von Andrea Wülk, unschwer an den Kunstwerken im Garten zu erkennen. Mal sehen ob sie zuhause ist. Freilich, und ehe sie sich versieht habe ich uns schon zum Kaffee eingeladen. Andrea ist eine sehr patente Frau - ohne Mann. Doch sie packt alles in ihrem Leben an, unseren Kaffee, dazu gebackene Hasen mit Mürbteig und Zitronengeschmack, hmmm gut! Die selbstgebauten Kunstwerke in Ihrem Garten beeindrucken uns, an dem Kinderhaus hat sie Gegenstände angebracht und führt uns vor, wie ihre Enkele darauf musizieren. An der Wand hängt ein altes Fahrrad, das ich mal vor etwa 40 Jahren verkauft habe...

Oberwittighausen -> Lauda

Heimfahrt über Poppenhausen -> Krenzheim -> Grünsfeld -> Gerlachsheim -> Lauda

Langsam wird es kalt und dämmert. Zeit zum Aufbruch und flotte Heimfahrt über die Höhenstraße nach Krenzheim mit Blick bis zum Spessart. Ein Glücksgefühl begleitet uns bis nach Hause und hält noch eins, zwei Tag an!

Steffen Schultz testet Tauber-Rad CROSSOVER FS

Fahreindrücke

Steffen Schultz berichtet:

Die Fahrt ging von Lauda über die Tauberwiese nach Gerlachsheim auf den Herrenberg. Bei schönem Winterwetter.

Fazit:

Tolles Fully mit Toureneigenschaften!

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Testfahrt mit dem Tauber-Rad CROSSOVER FS Fullsuspension