E-Bike Fahren mit Knieproblem
gelingt mit einem Vitali E-Faltrad, Schwenkkurbeln und Sattellift.

Ein E-Bike oder Pedelec mit Schwenkkurbel und Sattellift
kann die Lösung bei Knieproblemen sein

Situationen:

Knieprobleme sind ein weitverbreitetes Übel. Die Ursache kann dauerhafte Überlastung, Fehlstellung der Hüfte, Unfall usw. sein. Die Therapiemöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren vom schnellen chirurgischen Eingriff zu Mobilisierungstherapien hin entwickelt. Es belastet weniger unser Gesundheitswesen, viel wichtiger ist jedoch, dass es dem Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit seiner Krankheit auseinanderzusetzen, die Ursachen zu beheben oder sein Verhalten zu ändern. Der menschliche Körper besitzt Selbstheilungsfunktionen, wenn diese aktiviert werden können Wunder geschehen, Wunder in der Form, dass man sich eben über die Heilung wundert.

Fahrrad fahren ist eine der besten Therapieformen bei Arthrose und Knieproblemen. Der Grund ist relativ einfach: Bewegung fördert die Durchblutung, dadurch kann der Körper wieder Knorpelgewebe oder Gelenkschmiere aufbauen. Die Bewegung soll jedoch ohen Belastung sein. Beim Fahrrad Fahren bewegt sich das Knie in seiner maximalen Beweglichkeit, und das etwa 50 mal pro Minute. Das macht bei einer halben Stunde Treten 1500 volle Kniebewegungen! Im Prinzip ist alles klar, es sind jedoch einige wichtige Dinge zu beachten. Dieses Projektbeispiel veranschaulicht, wie wir uns dieser Aufgabe technisch stellen und individuelle Lösungen finden.

  • Personen mit Knieathrose oder neuen Kniegelenken.
  • Unterschiedliche Körpergrößen und Gewichte
  • Das Fahrrad soll sowohl in der Freizeit für Radtouren als auch zum Einkaufen, zur Arbeit usw. genutzt werden.
  • Tiefer Rahmeneinstieg, damit der Fuß beim Auf- und Absteigen nicht hängen bleibt
  • Stabile Rahmenform, denn durch einen tiefen Rahmeneinstieg verliert das Fahrrad an Fahrstabilität
  • Drehsensortechnik, alleine die Bewegung der Pedale reicht aus, den Motor zu aktivieren
  • Ein E-Bike mit Kraftsensor (meist Mittelmotor) ist je nach System und Steuerung oft nicht geeignet, da der Sensor auf den Druck des Fußes reagiert. Schmerzt Ihr Knie, können Sie nicht kraftvoll in das Pedelal treten, der Motor bekommt keinen oder einen wechselseitigen Impuls
  • Wenn der Tretradius verkleinert wird um den Beugewinkel des Knies zu verringern kann ebenfalls nur bedingt ein Kraftsensor (Torque-Sensor) verwendet werden.

Der sichere Weg zu Ihrem perfekten E-Bike>

Schritt 1: online beraten

Online Kaufberatung.
Durch Ihre Angaben schließen wir zuerst alles aus, was nicht passt.

Übrig bleibt eine enge Auswahl an Möglichkeiten.

Schritt 2: auswählen

Im gemeinsamen Dialog ermittelt unser E-Bike er-fahrenes Team Ihr ideales E-Bike Modell mit der entsprechneden Ausstattung.

Schritt 3: Sie entscheiden

Entweder Sie entscheiden aus der Ferne oder kommen zu einer Probefahrt zu uns nach Lauda ins Liebliche Taubertal.

Dieser Entscheidungsprozess erfordert von uns und Ihnen Fairness & Vertrauen.

4. mobil & frei.sein

Mobil auf dem perfekten E-Bike. Frei sein durch Sicherheit. Deshalb kümmern wir uns professionell vor und nach dem Kauf um die Technik Ihres E-Bikes.

Durch Tutorials & Anleitungen machen wir Sie zum E-Bike Ge-Braucher statt Ver-Braucher.

Individuelle Lösungen:

Sattellift

Der Sattellift ist eine geniale Erfindung eines Technikers (wohnhaft in der Nähe von Dresden) , dessen kriegsverletzter Onkel ein beschädigtes Knie hatte. Dank dem Sattellift konnte der Herr wieder Rad fahren, weil er das Knie nicht mehr zu sehr beugen musste. Das Prinzip ist wie folgt:
Das am unteren Drehpunkt stehende Pedal muss einen Mindestabstand zur Fahrbahn aufweisen, damit bei einer Schräglage in der Kurve das Pedal nicht am Boden hängen bleibt. Des weiteren soll das Bein beim Treten nahezu durchgestreckt sein. Das bedeutet, wenn Sie die Sattelhöhe dementsprechend richtig einstellen, kommen Sie mit dem Fuß nicht mehr auf den Boden. Für sportliche Menschen ist das kein Problem, sie springen einfach vom Sattel ab. Für Radler mit Knieproblemen kann das sehr schmerzhaft sein. Der Sattellift funktioniert wie ein Bürostuhl, der in der Höhe per Gasdruckfeder verstellt werden kann. Bedient wird der Sattellift mit einem Hebele am Lenker. Sie steigen auf ihr Fahrrad auf und stehen sicher mit beiden Beinen auf dem Boden. Dank Anfahrhilfe fahren Sie los und kommen in Schwung und stellen beide Füße auf die Pedale. Jetzt entlasten Sie den Sattel (wie beim Bürostuhl heben Sie Ihr Gesäß etwas hoch) und bedienen den Auslösehebel des Lifts. Schon fährt der Sattel hoch und Sie treten mühelos mit nahezu ausgestreckten Beinen. Zum Anhalten bedienen Sie wiederum den Hebel und durch Ihr Gewicht wird der Sattel nach unten gedrückt. So können Sie sicher beide Füße abstellen.

Verringerung des Drehradius,
Tretkurbelverkürzung

Standardmäßig haben Fahrradtretkurbeln an Erwachsenenrädern eine Tretkurbellänge von 170 mm. Das bedeutet, dass bei einer Pedalumdrehung der Fuß um 340 mm gehoben werden muss. Ob Sie eine Verkürzung der Tretkurbel brauchen können Sie selbst feststellen: Nehmen Sie ein Metermaß und stellen diesen neben Ihr Bein. Während Sie den Fuß heben liest eine zweite Person an der Fußsohlenkante das Maß ab. Kommen Sie über 34 cm Hubhöhe brauchen Sie keine Tretkurbelverkürzung.

Der Drehradius kann auf verschiedene Weisen verringert werden:

  • Austausch der Tretkurbel gegen kürzere Kurbeln
  • Montage einer Tretkurbelverkürzung
  • Montage einer Schwenkkurbel. Diese wird bei starker Einschränkung der Kniebeweglichkeit eingesetzt.
  • Montage einer Fußraste bei vollkommener Versteifung des Beines.

Damit der Umbau des Fahrrades kostengünstig erfolgen kann, haben wir einen Heimtrainer mit verstellbaren Tretkurbellängen. In Minutenschnelle können wir gemeinsam ermitteln, welchen Radius Sie treten können. Dann wird entsprechend Ihr Wunschrad umgebaut.

Anfahrhilfe

Die Anfahrhilfe erleichtert an allen Vitali Modellen vor allem an Steigungen das Losfahren. Sie bedienen einen Drehgriff, das Fahrrad startet und erreicht ohne zu Treten eine Geschwindigkeit von etwa 6 km/h. Das genügt um die Füße sicher auf die Pedale zu stellen und zu treten.

Wir begleiten Sie gerne auf dem Weg zu Ihrem perfekten E-Bike!

E-Bike fahren mit Knieprothese, Beinprothese, eingeschränker Kniebeugung
Videos

E-Bike Projekt mit Schwenkkurbeln und Sattellift
Vitali KOMFORT XXL

Projektbeschreibung

Anforderungen:

  • Körpergewicht: ca. 125 kg
  • Beide Knie nur geringfügig beweglich
  • Die Fahrerin muss mit beiden Beinen sicher auf dem Boden stehen können.

Lösungen:

  • Vitali KOMFORT XXL mit tiefem Rahmendurchstieg und 160 kg Zuladung
  • 2 x verstellbaren Schwenkkurbeln mit Minimalhub von 12 cm
  • Sattellift, um die optimale Trethöhe beim Fahren zu bekommen und trotzdem beim Anhalten beide Füße auf dem Boden abstellen zu können.
  • Breiter, seitlich beweglicher Sattel

E-Bike fahren mit Handicap
Videos

Informieren Sie sich in unseren Videos, wie wir bei unterschiedlichen Handicaps, körperlichen Beschwerden und Einschränkungen zusammen mit unseren Kundinnen & Kunden praktische Ergo E-Bike Lösungen gefunden haben.