Wieder sicher Rad fahren – mit Erfahrung, individueller Anpassung und ehrlicher Einschätzung

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit E-Bikes für Menschen mit besonderen körperlichen Voraussetzungen. Dabei geht es nicht um eine schnelle Standardempfehlung, sondern um eine ehrliche Einschätzung: Was ist sinnvoll, was lässt sich anpassen und welche Lösung fühlt sich im Alltag wirklich sicher an?

Finden Sie heraus, welche Lösung bei Knieproblemen für Sie sinnvoll ist

Sie müssen nicht selbst wissen, welches E-Bike oder welche Anpassung für Ihre Situation infrage kommt. Wir helfen Ihnen mit einer ehrlichen ersten Einschätzung auf Basis Ihrer persönlichen Voraussetzungen.

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Unverbindlich, persönlich und ohne Kaufdruck

Wenn Radfahren am Knie scheitert, braucht es keine Standardlösung

Viele unserer Kundinnen und Kunden kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns. Manche können das Knie nicht mehr ausreichend beugen. Andere haben nach einer Operation Probleme beim Treten oder beim Auf- und Absteigen. Wieder andere sind unsicher geworden, weil Schmerzen, Kraftverlust oder Sturzangst das Fahren erschweren.

Entscheidend ist deshalb nicht nur die Frage, welches E-Bike infrage kommt. Entscheidend ist vor allem, ob und wie ein E-Bike an Ihre persönliche Situation angepasst werden kann.

Typische Situationen aus unserer Beratung

  • Sie können das Knie nicht weit genug beugen
  • Sie haben Schmerzen beim vollständigen Pedaltritt
  • Sie fühlen sich beim Auf- und Absteigen unsicher
  • Sie sind längere Zeit nicht mehr Rad gefahren
  • Sie fragen sich, ob ein normales E-Bike noch möglich ist oder eher ein Spezialrad sinnvoll wäre

Welche Lösung kann für Sie sinnvoll sein?

Nicht bei jedem Knieproblem braucht es sofort ein Spezialrad. In vielen Fällen ist ein passendes E-Bike mit den richtigen Anpassungen bereits eine sehr gute Lösung. In anderen Fällen zeigt sich, dass mehr Sicherheit oder eine besondere Sitz- und Fahrposition notwendig ist.

Ein normales E-Bike mit individueller Anpassung

Wenn das Knie zwar eingeschränkt ist, aber grundsätzlich noch belastbar bleibt, kann oft ein gut passendes E-Bike mit elektrischer Unterstützung helfen. Wichtig sind dann vor allem eine angenehme Sitzposition, ein leichter Einstieg und eine Tretbewegung, die zu Ihrer Beweglichkeit passt.

Ein E-Bike mit besonderem Fokus auf Komfort und Sicherheit

Bei stärkerer Unsicherheit spielen nicht nur Kniebeugung und Kraft eine Rolle, sondern auch das Gefühl beim Anhalten, Aufsteigen und langsamen Fahren. Dann sind eine aufrechte Sitzposition, ein gutmütiges Fahrverhalten und ein sicherer Stand besonders wichtig.

Ein Therapie- oder Dreirad als sinnvolle Alternative

Wenn ein normales E-Bike nicht mehr sicher funktioniert oder sich nicht mehr stimmig anfühlt, kann ein Therapie-E-Bike oder Dreirad die bessere Lösung sein. Nicht als letzte Notlösung, sondern als echte Chance auf neue Mobilität, mehr Selbstständigkeit und deutlich mehr Sicherheit im Alltag.

Passende Lösung für Knieprobleme anfragen

So finden wir gemeinsam die passende Lösung

Gerade bei Knieproblemen hilft keine Empfehlung von der Stange. Deshalb ist uns wichtig, Ihre Situation zuerst zu verstehen und erst danach über Modelle, Technik und Umbauten zu sprechen.

1. Ihre Anfrage

Sie schildern uns Ihre Situation über unser Anfrageformular. Je nach Wunsch ganz kurz oder bereits mit mehr Informationen zu Ihren Beschwerden, Ihrem bisherigen Radfahren und Ihren Vorstellungen.

2. Kostenlose Ersteinschätzung

Wir schauen uns Ihre Angaben an und geben Ihnen eine erste Einschätzung. Dabei klären wir gemeinsam, ob ein normales E-Bike sinnvoll erscheint, welche Anpassungen möglich sind und ob eine persönliche Probefahrt in Lauda empfehlenswert ist.

3. Persönliche Beratung und vorbereitete Probefahrt in Lauda

Wenn Ihre Situation etwas mehr Zeit, Vorbereitung oder spezielle Anpassungen erfordert, bereiten wir eine persönliche Beratung mit Probefahrt für Sie vor. So können wir deutlich besser beurteilen, welche Lösung sich für Sie wirklich passend und sicher anfühlt.

4. Entscheidung ohne Druck

Unser Ziel ist keine schnelle Entscheidung, sondern eine Lösung, die langfristig zu Ihnen passt. Deshalb beraten wir ehrlich und sagen auch klar, wenn etwas nicht sinnvoll ist.

Lassen Sie Ihre Situation individuell einschätzen

Ob eingeschränkte Kniebeugung, Schmerzen beim Treten oder Unsicherheit beim Auf- und Absteigen: Gemeinsam klären wir, welche Lösung im Alltag wirklich sinnvoll sein kann.

Passende E-Bike-Lösung anfragen

Mit Erfahrung aus über 20 Jahren Beratung bei besonderen Anforderungen

Was bei Knieproblemen oft den Unterschied macht

Die richtige Lösung entsteht häufig im Detail. Gerade bei eingeschränkter Beweglichkeit kann eine scheinbar kleine Anpassung darüber entscheiden, ob Radfahren wieder möglich wird oder nicht.

Pedalverkürzung bei geringer Kniebeugung

Wenn das Knie sich nicht mehr weit genug beugen lässt, muss der Tretradius verkleinert werden. In leichteren Fällen reicht eine kürzere Kurbel oder eine Kurbelverkürzung.

Pendelkurbel bei stark eingeschränkter Kniebeweglichkeit

Wenn der normale Pedalkreis nicht mehr möglich ist, kann eine Pendelkurbel helfen. Sie reduziert die notwendige Kniebeugung deutlich und ermöglicht in manchen Fällen überhaupt erst wieder eine Tretbewegung.

Sattellift und erleichtertes Auf- und Absteigen

Nicht nur das Treten ist entscheidend. Für viele Menschen ist bereits das Aufsteigen oder sichere Anhalten die größere Hürde. Ein Sattellift oder eine besonders günstige Einstiegssituation kann hier spürbar helfen.

Die passende Sitzposition

Eine entspannte, aufrechte und sichere Sitzposition ist bei Knieproblemen oft wichtiger als sportliche Fahreigenschaften. Sie entlastet, gibt Kontrolle und schafft Vertrauen.

Menschen mit Knieproblemen bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. Körpergröße, Beweglichkeit, Kraft, Sicherheitsgefühl, bisherige Fahrerfahrung und auch Ängste spielen zusammen. Deshalb gibt es keine pauschale Lösung.

Unsere Erfahrung zeigt: Je komplexer die Einschränkung, desto wichtiger sind Zeit, Ruhe und eine ehrliche Einschätzung.

Viele Betroffene haben bereits schmerzhafte Erfahrungen gemacht oder sind lange nicht mehr gefahren. Genau deshalb begleiten wir nicht nur technisch, sondern auch praktisch und menschlich. Denn Sicherheit entsteht nicht auf dem Papier, sondern erst dann, wenn sich ein E-Bike im echten Moment richtig anfühlt.

Für wen eine persönliche Beratung vor Ort besonders sinnvoll ist

Eine persönliche Beratung in Lauda ist vor allem dann sinnvoll, wenn Ihre Situation nicht mit einer kurzen Empfehlung beantwortet werden kann.

Besonders hilfreich bei:

  • deutlich eingeschränkter Kniebeugung
  • komplexer Vorgeschichte nach Operationen oder Unfällen
  • Unsicherheit beim Auf- und Absteigen
  • Sturzangst oder langer Fahrpause
  • dem Wunsch, verschiedene Lösungen realistisch zu vergleichen
  • der Frage, ob ein normales E-Bike noch sinnvoll ist oder ein Therapie-E-Bike besser passt

Kosten transparent und fair erklärt

Uns ist wichtig, dass Sie von Anfang an wissen, was kostenlos ist und wann Kosten entstehen.

Die erste Einschätzung ist kostenlos

Ihre Anfrage, unsere erste Einschätzung sowie ein telefonischer oder schriftlicher Erstkontakt sind kostenlos und unverbindlich.

Wann wir 70 Euro berechnen

Wenn für Ihre Situation eine persönliche Beratung mit vorbereiteter Probefahrt in Lauda sinnvoll ist, berechnen wir eine anrechenbare Aufwandspauschale von 70 Euro.

Warum diese Pauschale fair ist

Bei vielen Kundinnen und Kunden mit Knieproblemen bereiten wir ein oder mehrere E-Bikes gezielt vor, prüfen Umbaumöglichkeiten, nehmen Anpassungen vor und begleiten die Probefahrt persönlich. Dieser Aufwand ist deutlich höher als bei einer normalen Probefahrt.

Beim Kauf wird die Pauschale angerechnet

Wenn Sie ein E-Bike bei uns kaufen, wird Ihnen die Aufwandspauschale selbstverständlich angerechnet.

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Was möglich ist – und was wir ehrlich sagen

Nicht jede Einschränkung lässt sich mit einem Umbau lösen. Manchmal zeigt sich, dass ein anderes Radkonzept sinnvoller ist. Manchmal ist ein normales E-Bike möglich, aber nur mit klaren Anpassungen. Und manchmal ist der wichtigste Schritt zunächst eine ehrliche Einschätzung, bevor Zeit und Geld in die falsche Richtung investiert werden.

Genau darin liegt für viele Kundinnen und Kunden der eigentliche Wert unserer Beratung: nicht irgendeine Empfehlung, sondern eine Lösung, die wirklich zu ihrem Alltag passt.

Häufige Fragen zu E-Bikes bei Knieproblemen

Kann ich mit Arthrose überhaupt noch E-Bike fahren?

Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. In vielen Fällen ist Radfahren mit elektrischer Unterstützung weiterhin gut möglich, wenn Sitzposition, Einstieg, Tretbewegung und Unterstützung zum Knie passen.

Reicht ein normales E-Bike oder brauche ich ein Spezialrad?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Manche Menschen kommen mit einem passenden E-Bike und kleinen Anpassungen sehr gut zurecht. Andere profitieren deutlich mehr von einem Therapie-E-Bike oder Dreirad.

Ist eine Probefahrt wirklich sinnvoll?

Ja, gerade bei Knieproblemen ist die Probefahrt oft entscheidend. Erst im realen Fahren zeigt sich, ob Aufsteigen, Treten, Anhalten und das Sicherheitsgefühl wirklich zusammenpassen.

Muss ich direkt nach Lauda kommen?

Nein. Der erste Schritt ist immer Ihre Anfrage mit einer kostenlosen Ersteinschätzung. Danach klären wir gemeinsam, ob eine persönliche Beratung vor Ort sinnvoll ist.

Echte Erfahrungen statt bloßer Theorie

Seit vielen Jahren beraten wir Menschen, für die Radfahren eigentlich schon abgeschrieben schien. Manche suchten eine Lösung nach einer Knie-OP, andere bei dauerhafter Einschränkung oder großer Unsicherheit. Immer wieder zeigt sich: Mit Erfahrung, Geduld und der passenden Technik ist oft mehr möglich, als zunächst gedacht.

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Der erste Schritt ist einfacher, als viele denken

Wenn Sie wissen möchten, ob ein normales E-Bike, eine individuelle Anpassung oder eine besondere Lösung für Sie sinnvoll ist, beginnen Sie am besten mit einer unverbindlichen Anfrage.

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Wir beraten Sie ehrlich, individuell und mit viel Erfahrung

Pedalverkürzung nach knie OP

Bei geringer Kniebeugung muss der Tretradius verkleinert werden

Geringerer Tretradius bei eingeschränkter Kniebeugung

Ist die geringere Tretkraft durch einen elektrischen Antrieb kompensiert, bleibt noch die Aufgabe, die Tretkurbel an den geringeren Tretradius anzupassen. Bei geringer Einschränkung der Kniebeugung genügt oft eine kürzere Tretkurbel. Diese kann entweder in der Länge angepasst werden oder man verwendet eine Tretkurbelverkürzung, die flexibel durch Verschieben auf der Tretkurbel an den Beugewinkel angepasst werden kann. 

Pendelkurbel bei stark eingeschränkter Kniebeugung

Ist das Knie so weit in der Beweglichkeit eingeschränkt, dass es mit einer Tretkurbelverkürzung nicht funktioniert, setzen wir eine sognannten Pendelkurbel bzw. Schwenkkurbel ein. Dieses Bauteil ist bereits eine größere technische Herausforderung, denn es müssen gewisse Maße eingehalten werden, auf welche die Hersteller der unterschiedlichen Pendelkurbeln meist nicht hinweisen. Des weiteren nimmt eine stark verkürzte Tretkurbel Einfluss auf die Leistung eines Mittelmotors, da die eingeleitete Kraft beim Treten mit einem Drehmomentsensor gemessen wird. Viel Tretkraft = viel Motorunterstützung, wenig Tretkraft = wenig Motorunterstützung.

Unser Tretkurbel Testgerät

Wenn Sie bisher versucht haben, mit eingeschränkter Kniebeugung zu treten und es nicht geschafft haben, probieren wir es zuerst auf unserem Testgerät aus. Auf beiden Seiten haben wir Pendelkurbeln angebracht, bei der eine Hubhöhe von lediglich 14 cm erforderlich ist. Haben Sie diesen Test bestanden, stehen die Chancen sehr gut, dass wir eine Lösung für Sie finden.

Haben Sie ein versteiftes Bein oder Prothese, probieren wir es auf entsprechneden Fahrzeugen aus.

Welche E-Bikes sind für den technischen Umbau
bei Knieproblemen geeignet?

Es müssen meist mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Starker Motor mit 85 bis 90 Nm
  • Frontmotor mit Anfahrhilfe
  • Nabenschaltung mit Freilauf
  • tiefer Rahmendurchstieg
  • ggf. Sattellift
  • tiefer Rahmeneinstieg zum sicheren Auf- und Absteigen
  • Der Körpergröße entsprechende Rahmenhöhe oder Laufradgröße

Ob Ihr E-Bike für einen Umbau geeignet ist, können wir letztendlich nur bei uns in Lauda entscheiden. Wir berechnen für die individuelle Beratung 70 EUR, unabhängig davon, ob Sie den Umbau vornehmen lassen, bei uns ein entsprechendes E-Bike kaufen oder nichts unternehmen.

So messen Sie die Hubhöhe Ihres Fußes

Die Hubhöhe des Fußes ist beim Treten entscheidend

Wenn Sie eine Einschränkung der Kniebeugung haben, wird Ihnen der Beugewinkel vom Arzt mit X° angegeben. Mit diesem Wert können wir nicht viel anfangen, weil es unterschiedliche Beinlängen gibt.

Daher brauchen wir von Ihnen die Hubhöhe des linken und rechten Fußes. Siehe Abbildung.

Idealerweise beträgt die Hubhöhe über 34 cm. Das hängt mit der Länge der Tretkurbeln zusammen. Die Länge einer normalen Tretkurbel für Fahrräder / E-Bikes für Erwachsene beträgt 17 cm. Und 2 x 17 cm ergibt 34 cm Tretkreisdurchmesser.

  • Können Sie Ihren Fuß lediglich 30 cm hoch heben, verkürzen wir die Tretkurbel relativ schnell und günstig, 
  • Ist die Hubhöhe geringer als 30 cm, verwenden wir eine Schwenk- bzw. Pendelkurbel. Dieses geniale Bauteil reduziert die Hubhöhe bis etwa 15 cm..
  • Unter 15 cm gibt es noch die Möglichkeit einer extrem verkürzten Spezial- Pendelkurbel.
  • Haben Sie womöglich ein versteiftes Bein oder tragen eine Vollprothese, bieten wir Lösungen mit einer feststehenden Fußraste oder einer Spezialkurbel. 

Bitte beachten Sie:
Für einen Termin zur Beratung und Probefahrt bei Knieproblemen in Lauda berechnen wir pauschal 90 EUR. Diese Gebühr deckt den umfassenden Aufwand, den wir betreiben, um für jedes individuelle Problem eine passende Lösung zu finden. Die sorgfältige Analyse, der technische Aufwand mit Umbauten usw. und das notwendige Einfühlungsvermögen erfordern sowohl Zeit als auch Expertise, um auf die jeweilige Person bestmöglich einzugehen.

Funktion Sattellift

So bedienen Sie den Sattellift:

  • Der Sattellift hat die Funktion, dass Sie zuerst auf den Sattel sitzen und mit beiden Beinen auf den Boden kommen.
  • Nach dem Start heben Sie Ihr Gesäß an und drücken den Bedienhebel am Lenker. Der Sattel fährt nach oben in die gewünschte Position. Sie lassen den Hebel wieder los, so dass der Sattel festgestellt ist.
  • Während der Fahrt können Sie die Sitzhöhe jederzeit nachkorrigieren.
  • Zum Anhalten drücken Sie den Hebel, der Sattel fährt nach unten uns Sie stellen beide Füße auf den Boden.

Eigentlich hat schon jeder schon prinzipiell einen Sattellift bedient, und zwar bei einem höhenverstellbaren Bürostuhl.

Der Sattellift kann von uns an nahezu jedes E-Bike, auch nachträglich, montiert werden.

Typische E-Bike-Lösungen bei Knieproblemen

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab. Die Folgenden Modelle zeigen typische Wege, wie Radfahren trotz Knieproblemen wieder möglich und sicher werden kann.

E-Bike Journal
E-Bikes bei Knieproblemen