- Passt neben meinen Hund auf die Rücksitzbank meines VW Up!
- Ich bin schwer und fahre oft abseits geteerter Straßen
- Ich nutze eine 1m-Leine an der rechten Hand, der Hund hat es
- noch nicht geschafft, mich beim Jagdversuch oder bei
- Hundebegegnungen aus dem Gleichgewicht zu bringen
- Steil bergab bei den Kanalzufahrten und bei Notstops
- Reibungsloses Schalten bei Steigungsveränderungen möglich, kein
- Rucken
- Mache Zwischenladungen, lade sonst nach spätestens 80km bei
- noch 2 Balken in der Anzeige
- Die Schwalbe Marathonreifen gefallen mir so richtig gut, schön
- breit auf schwierigem Gelände und robust bei „Lochgefahr“
- Habe ich aufs Handy gezogen zum schnellen Nachgucken wie es
- geht, ob ich was vergessen habe, mache aber nur die ganze Tour
- im Herbst und nach der Rapsblüte (hatten hier in diesem Winter
- kein „Salzjahr“)
Was mir auffiel: Mir wurde bei den diversen Beratungen von einem Vorderradantrieb abgeraten. Selbst hatte ich bei meinen 1000 km nur 1x bei einer steilen Bergauffahrt ein Problem, bis mir einfiel, dass Nachvornebeugen hier genug Gewicht auf das Vorderrad bringt - funktioniert!
Ich wohne mitten in Minden, was bedeutet, dass ich viele Erledigungen mit dem Rad machen kann. Vor allem nutze ich für täglich Ausflüge (6-16 km) mit meinem 2-jährigen Hund, einem Husky-Mix. Als wir im letzten Jahr langsam damit begonnen haben, fuhr ich täglich mit dem Auto zu Naturschutzgebieten oder ins freie Feld, wo wir auf unseren gewohnten Fußstrecken (2-5 km) Radfahren übten und langsam Benehmen am Rad sowie Kondition aufbauten.
Er steigt immerwieder begeistert ins Auto, wenn sein Kumpel dort schon zusammengefaltet mit einem Gummizug ander Kopflehne fixiert auf die Abfahrt wartet.
Wir fahren vorwiegend an Mittellandkanal und Weser, in Naturschutzgebieten, Baggerseen und auf Waldwegen.
Sehr schnell lernte ich die Anfahrhilfe zu schätzen, ich hätte nie gedacht, was für eine zusätzliche Sicherheit diese beim Losfahren mit Hund gibt.
Die 8er-Schaltung funktioniert flüssig und ohne Probleme beim Steigungswechsel, vorher war ich schaltfaul und hab bergauf geschoben; die 3 Bremsen haben sich bei steilen Abfahrten bewährt, genauso wie bei Notbremsungen wegen meines Hundes; schnelles Absteigen gelingt problemlos.
Das Vitali ist erstaunlich spurstabil für ein „Minirad“ (sorry), es lässt sich auch gut einhändig fahren.
Schotter-, Feld-, und Waldwege sind wohl auch wegen der Silikonreifen des Sattels (SQ Lab) unsere Lieblingsradstrecken geworden. Die bisweilen heftige Ruckelei tut dem Akku nichts, da hatte ich anfangs Bedenken. Nach dem Vatertag hatte ich gleich 3 unverhoffte Scherbenabschnitte auf den Radwegen durch
Minden, kein Platten!
Da die Reifen nicht diesen unangenehmen Gummigeruch verströmen, der die Augen tränen lässt, kann ich unser kleines Schwarzes problemlos im Auto lassen und im Wohnungsflur abstellen.
Die Pflegeanleitungen im Internet sind genial, die helfen mir jetzt beim Putzen, mich an alles zu
erinnern, das Vitali soll ja lange funktionieren.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich das Vitali inzwischen gefaltet und wieder aufgebaut habe, ich bin immer wieder fasziniert. Das Korkband im Einstieg ist sehr angenehm beim Tragen ins und aus dem Haus (Treppe).
Einmal fiel das Rad mit umgeschlagenem Lenker um, die Elektrik fiel aus. Ein kurzes Absuchen der Leitungen zeigte schnell den Grund: Die Steckverbindung an der Gabel vorne hatte sich gelöst.
Zusammengesteckt funktionierte wieder alles einwandfrei, da dem Kabel dank dieser „Notrissstelle“ nichts passiert ist – sehr gut mitgedacht vom Entwickler!
Mein Hund und ich blicken so auf ein glückliches Jahr und 1000 km mit unserem „Kleinen Schwarzen“ Vitali zurück und freuen uns auf viele weitere!
Viele Grüße aus dem schönen Mühlenkreis ins Liebliche Taubertal
E.Richter
